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Interview mit Gregor Kuhn über den CFD-Markt in Deutschland

Gregor Kuhn


Frankfurt am Main,

Mit Gregor Kuhn, Head of Public Relations, IG Deutschland  führte die Redaktion von OnlineBroker-Portal.de folgendes Interview:

1) IG präsentiert sich seit dem 17. September mit neuem Logo und neuem Internetauftritt, mit zusätzlichen Handelsfunktionen und im Insight Analysecenter mit einer Fülle neuer Informationsmöglichkeiten. Können Sie uns Beispiele nennen, wie Sie damit Mehrwert für die Trader generieren?
Das neue Insight Analysecenter unterstützt Trader bei ihren Handelsentscheidungen mit News und einer umfangreichen Datenbasis. Kunden haben die Möglichkeit einzusehen, wie und was 140.000 andere IG-Kunden rund um den Globus traden. Darüber hinaus findet man bei Insight fundierte Analysen zu allen Anlageklassen und individuellen Märkten. Die Watchlisten und zu eröffnenden Orders aus der Handelsplattform sind in das neue Analysecenter integriert. Wenn man einen Markt im Insight Analysecenter aufruft, sieht man nicht nur den Geld- und Briefkurs: Zur Verfügung stehen Live-News, Broker-Ratings, Sentiment-Indikatoren, Charttechnik-Infos, Finanzdaten und Live-Charts – alles auf einem Bildschirm.
2) Der deutsche Markt für CFDs ist im vergangenen Jahr wieder stark gewachsen. Wie entwickelt sich das Geschäft bei IG aktuell und wo liegen die Schwerpunkte der Anleger (Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe?)
Wir bauen unseren Marktanteil Jahr für Jahr aus. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr zufrieden, sowohl mit der Entwicklung des deutschen CFD Marktes, als auch mit unserer Positionierung. CFD Trader handeln verstärkt die global wichtigsten Leitindizes wie Dax und Dow. Darüber hinaus werden vor allem Rohstoffe (Gold, Silber, Öl) und Forex-Märkte getradet. Hier stehen natürlich an erster Stelle die Majors, im besonderen der EUR/USD. IG bietet darüber hinaus einen direkten Marktzugang für Aktien-CFDs. Auf Grund der orginären Kursstellung erfreut sich diese Anlageklasse bei unseren Kunden zunehmender Beliebtheit. Allein in diesem Segment stehen unseren Handelspartnern über 7.000 Underlyings der weltweit relevantesten Aktienmärkte zur Verfügung.
3) Der Markt ist von einem starken Wettbewerb und immer neuen Anbietern geprägt. Wie unterscheidet sich IG von der Konkurrenz und welche Stärken schätzen die Kunden Ihrer Meinung nach besonders?
Auf lange Sicht wird sich immer Qualtität durchsetzen. Im CFD Brokerage bezieht sich das maßgeblich auf dieTransparenz der Kursstellung, die Geschwindigkeit der Orderausführung und die Stabilität der Plattform. Und genau das sind die Gründe, warum IG einen derart guten Ruf in der Branche besitzt. Dazu kommt natürlich ein breites Spektrum an Märkten, Ordertypen und Analyse-Tools. IG ist bereits über 35 Jahre am Markt und bringt die entsprechende Erfahrung mit. Wenn dann noch ein exzellenter Service und Kompetenz – gepaart mit einer attraktiven Gebührenstruktur – dazukommen, hat sich ein Trader für IG entschieden. Summa summarum haben uns diese Qualitätskriterien zum weltweiten führenden CFD Broker gemacht.
4) Wie sehen Sie die weiteren Perspektiven für den CFD-Handel in Deutschland? Wächst mit der starken Volatilität an den Aktienmärkten das Interesse am Trading und damit an CFDs?
Wir schätzen die Perspektiven sehr vielversprechend ein. Aufgrund der einfachen Handhabung, gerade im Vergleich zu herkömmlichen Hebel-Derivaten wie Optionen oder Zertifikate, haben Contracts for Difference längst ihren Exoten-Status hinter sich gelassen. Mittlerweile gehören CFDs auch in Deutschland zu den etablierten Trading-Instrumenten und erfahren immer größeren Zuspruch. Das zeigt nicht zuletzt die Entscheidung namhafter, deutscher Bankinstitute, diese Produktklasse ebenfalls in ihr Angebot aufzunehmen. Ganz klar, Hebelprodukte sind prädestiniert für Marktphasen mit hohen Schwankungsbreiten. Und diese können wir seit einigen Jahren nahezu täglich an den Börsen dieser Welt betrachten. Damit steigt auch das Interesse am Trading respektive Investmentprodukten, die vor allem in kurzfristigeren Anlagehorizonten ihre Stärken ausspielen. Da CFDs auch über die Short-Seite gespielt werden können, werden letztere vermehrt auch als konservatives Absicherungsinstrument eingesetzt. Immer mehr Investoren nutzen CFDs, um ihr klassisches Aktiendepot in unsicheren Börsenzeiten gegen fallende Kurse zu hedgen.
Die Redaktion von OnlineBroker-Portal.de bedankt sich herzlich für dieses Gespräch!